KIP - Katathym Imaginative Psychotherapie
Der Psychoanalytiker, Psychiater und Neurologe Prof. Dr. med. H. Leuner entwickelte das Katathyme Bilderleben, welches auch als Katathym-imaginative Psychotherapie (KIP) bekannt ist.
Es weicht von allen herkömmlichen gesprächstherapeutisch orientierten Verfahren ab. Bei diesem tiefenpsychologisch fundierten Verfahren geht es um die Anregung zur bildlichen Vorstellung (Imagination) von ganz bestimmten Motiven, die aus dem Gefühl heraus (katathym) entstehen.
Auf dieser Ebene entfalten sich die Wesenszüge, Ressourcen, Motivations-Strukturen und unbewussten Beziehungskonflikte des Klienten und es bietet sich die besondere Möglichkeit, dass die latenten Selbstheilungstendenzen der Psyche erschlossen und aktiviert werden.
Die Voraussetzung für ein Gelingen ist ein ausführliches Gespräch über die Lebensgeschichte des Klienten.
Das KIP kommt für alle möglichen Themen zum Einsatz, z.B. bei Krisen, Ängsten, Phobien oder einfach wenn es um Veränderung und Lösung geht.
Übrigens eignet sich katathymes Bilderleben nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche.